Abfahrt ins Abenteuer – Norwegen, wir kommen!

Heute startete unser kleines Abenteuer: Von Berlin aus ging’s Richtung polnische Ostseeküste, genauer gesagt nach Misdroy. Die Autofahrt? Eher entspannt als aufregend – dafür sorgte aber die Parkplatzsuche am Ziel für etwas Nervenkitzel. Kurz mal kreativ im Halteverbot geparkt, rein ins Apartmenthaus, fix eingecheckt – und siehe da: Der eigene Parkplatz war direkt frei. Glück gehabt!

Allerdings war das Zimmer noch nicht fertig. Macht nichts – Schuhe aus, ab an den Strand! Die Ostsee begrüßte uns mit ihrem ganz persönlichen “Hallo” in Form von kaltem Wasser – Füße rein, wach waren wir jedenfalls.

Nach einer kleinen Runde durch den Ort (inklusive Crêpes mit Schoko & Banane – göttlich!) konnten wir endlich das Zimmer beziehen. Und kaum waren die Taschen verstaut, ging’s natürlich wieder… na klar: an den Strand. Chillen, Meeresrauschen, Möwen beobachten – das volle Ostseeprogramm.

Das Wetter spielte dabei sein ganz eigenes Spiel: Sonne, Wolken, ein paar Tropfen Regen – aber der große Schauer hat uns zum Glück immer verpasst. Am Abend gab’s dann noch ein richtig leckeres Essen – und danach? Klar, nochmal zum Strand. Barfuß am Wasser entlang, den Sonnenuntergang im Blick,

Endlich! Nach wochenlangem Planen, Packlisten-Optimieren und intensiven Diskussionen, ob man nun drei oder doch vier Paar Wanderschuhe braucht, war heute Norwegen-Starttag. Und der erste große Moment: Unser Camper-Abholtermin!

Die schlimmste Horrorvision – ich mit einem Schaltgetriebe-Camper durch norwegische Serpentinen schalten wie ein Rallyefahrer – blieb uns zum Glück erspart. Automatik! Jubel! Große Erleichterung auf der Beifahrerseite.

Aber das Beste: Wir haben keinen ollen, verbeulten Veteranen bekommen, sondern einen nagelneuen Camper, noch mit Showroom-Duft! Ein kurzer bürokratischer Tanz im Vermietbüro, etliche Unterschriften später, und wir durften unser neues Zuhause auf Rädern inspizieren.

Erster Eindruck: Hübsch, modern – und irgendwie… kleiner als gedacht. Die Begeisterung über den Neuwagen wich beim Packen einer Tetris-Meisterschaft. Jule übernahm die Rolle der strengen Zollbeamtin und konfiszierte gnadenlos alles, was „unnötig“ war (Fun Fact: Das beinhaltete erstaunlich viel von meinen Sachen).

Nach hartem Aussortieren und kreativer Raumnutzung war der Camper endlich reisefertig. Wir rollten los!

Die Fahrt nach Rostock? Sagen wir mal so: Nicht ganz so spektakulär wie die norwegischen Fjorde, die uns erwarten. Kilometer um Kilometer Autobahn.

Abends erreichten wir einen Stellplatz in der Nähe des Hafens, bereit für die frühe Fährüberfahrt morgen. Zur Feier des Tages zauberten wir ein kulinarisches Highlight: Kartoffelsuppe aus dem Topf – Camping-Style!

Norwegen – mach dich bereit, wir sind fast da!

Wind in den Haaren. Misdroy, du machst einen guten ersten Eindruck!

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